TO PEEL OR NOT TO PEEL

Ist regelmäßiges Peelen der Weg zu softer und makelloser Haut? Oder schädigt „Exfoliation“ auf Dauer nur unsere natürliche Hautbarriere? FOGS klärt die wichtigsten Fragen.

Ergebnisse sind sofort sichtbar

Was kann Exfoliation für den Teint tun?

Wendet man mechanische oder Enzym­peelings richtig an, können sie das Hautbild verbessern, Fältchen mildern und unreine Haut klären. Das Resultat im Idealfall: Die Haut bedankt sich mit gesundem Glow. 

Wie funktioniert ein Peeling?

Abgestorbene Hautschüppchen auf dem Stratum corneum, der obersten Hornschicht der Haut, werden entweder mechanisch oder mit Enzymen entfernt. Unsere Hautzellen erneuern sich ca. alle 28 Tage – Peelen unterstützt die Haut bei dem Prozess, die toten Zellen schnell loszuwerden. 

Vorsicht bei entzündeter Haut

Gibt es Kontraindikationen?

Bei akuten Akneschüben, erweiterten Äderchen oder Rosazea sollte man auf Exfoliation verzichten – denn auch ein mildes Scrub kann die Lipidschicht der Haut angreifen und entzündliche Prozesse verschlimmern.

Welche Peelingart ist die bessere? 

Unerlässlich für gesunde Haut ist ein intakter Säureschutzmantel. Er bildet eine natürliche Barriere gegen Staubpartikel oder etwa Abgase. Liegt der pH-Wert um die fünf, spricht man von einem ausbalancierten Level. Ist diese Schutzzone der Epidermis jedoch geschädigt, verliert die Haut ihre Fähigkeit, Feuchtigkeit zu speichern, und wird anfälliger für Mikroentzündungen.

Je sanfter ein Scrub also mit der Haut umgeht, umso besser. Mechanische Peelings arbeiten mit feinen Schleifpartikeln wie Reis- oder Bernsteinpulver. Die mildere Alternative sind pflanzliche Enzym- oder Fruchtsäurepeelings.

Aufhören können ist wichtig

Was, wenn sich die Haut dauerhaft irritiert zeigt?

Keine Panik! Ein Entzug – auch wenn er anfangs schwerfällt – wirkt Wunder. Haut und Säureschutzmantel können sich so erholen. Im Hinterkopf behalten: Eine Rundum-­Zellerneuerung dauert ungefähr vier Wochen. Geduld haben und nicht zu früh rückfällig werden!

Das richtige Maß istausschlaggebend

Sollte jeder Hauttyp peelen?

Wer trockene, dünne oder feinporige Haut hat, kann mit wenig Exfoliation gut zurechtkommen. Dieser Typus ist von Natur aus mit einem ebenmäßigeren Teint gesegnet und es reicht, nur ab und an unterstützend einzugreifen, wenn die Haut zum Beispiel fahl oder müde wirkt. Diejenigen, die zu großen Poren, Akne oder sehr öliger Haut neigen, sind mit regelmäßigen Peelingsessions hingegen gut beraten. Scrubs vollständig aus der Beautyroutine verbannen sollten alle, deren Haut leicht zu Irri­tationen oder Allergien neigt: Für sie ist es besser, auf Reinigungsbürsten umzusteigen. So werden ­Hautschuppen gelöst, ohne dass Inhaltsstoffe 
reizen können.

Wie oft ist okay?

Auch wenn Experten von der möglichen positiven Wirkung auf die Haut überzeugt sind – bei der Frage der Häufigkeit sind sie sich nicht einig. Die Empfehlungen gehen von einmal im Monat über einmal wöchentlich bis hin zu fünf Tage pro Woche, wobei Misch- oder auch ölige Haut wesentlich mehr verträgt als sensible. Achten Sie darauf, was Ihrer Haut gut tut: Reagiert sie mit Rötungen, Juckreiz oder Überempfindlichkeit? Dann kann ihr das Peelen auch zu viel geworden sein.

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