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Seit dem Spätsommer leuchten uns orange Kugeln aus vielen Gärten und Äckern entgegen. Endlich sind die Kürbisse wieder an der Reihe und können nach Lust und Laune in der Küche verarbeitet werden. FOGS zeigt, was man mit dem gesunden „Plutzer“, der eigentlich eine Beere ist, alles anstellen kann.
Der Kürbis ist ein wahrer Alleskönner
100 Gramm haben nur 27 Kalorien, er macht als Gemüsebeilage, gefüllt oder als Suppe eine gute Figur. Nicht nur, dass sein Fruchtfleisch zu schmackhaften Gerichten verarbeitet werden kann. Auch seine Kerne, sein Öl und sogar die Blüten finden in der Küche Verwendung! Alles wird verwendet – Nachhaltigkeit par excellence!
Interessant: Wie sein Name schon verrät, gehört der Kürbis zur Familie der Kürbisgewächse, also ein direkter Verwandter von Gurke oder Zucchini. Kürbisse zählen außerdem zum Fruchtgemüse, botanisch gesehen sind sie aber BEEREN! Witzig oder?
Rund und g’sund
Das Fruchtgemüse des Kürbisses wirkt aufgrund seines hohen Kaliumgehalts entwässernd. Der beliebteste Speisekürbis, der Hokkaido-Kürbis hat sogar einen höheren Beta-Carotin-Gehalt als Karotten.
Dank ihres hohen Wassergehalts sind Kürbisse außerdem kalorienarm und das Fruchtfleisch enthält viele pflanzliche Ballaststoffe wie etwa Kieselsäure, die positiv auf Bindegewebe, Haut und Nägel wirkt. Weitere Inhaltsstoffe: Magnesium, Eisen, Zinn, die Vitamine A, B, D und E.
Die Kraft der Kürbiskerne
Kürbiskerne sind wahre Wirkstoffbomben. Sie enthalten etwa 80 % an ungesättigten Fettsäuren. Das ist die Sorte von den guten Fetten, die wir sogar zu uns nehmen sollen! Außerdem schmecken sie wirklich lecker und sind somit die perfekte Nascherei für zwischendurch. Passen aber auch perfekt ins Müsli oder auf Rohkostsalate. Kürbiskerne sollen außerdem die Manneskraft stärken. Also gleich losknabbern, liebe Männer! Knabber Kürbiskerne mit Wasabi aus kontrolliert biologischem Anbau gibt es bei Fandler. Hier trifft japanischer Meerrettich auf steirische Kern-Kraft. 8,90 Euro www.fandler.at
Würziges Kürbiskernpesto
Fruchtig, nussig, als Aufstrich, zu Käse, Sülzchen, Fleichgerichten oder zu Pasta. 100 Gramm – 6,99 Euro Erhältlich bei Meinl am Graben 19, 1010 Wien und hier! http://www.kuerbisatelier.at/?c=1&l=deu&p=5
Bio-Joseph Brot
Auch Bäcker nehmen sich dieser Wunderkerne immer mehr an und verarbeiten sie in schmackhaftem Bio-Kürbiskernbrot, wie etwa bei Joseph Brot, Naglergasse 9, 1010 Wien. www.joseph.co.at
FOGS-Tipp: Bio Kürbiskernöl!
Nur die dunkelgrünen, schalenlosen Kürbiskerne aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft kommen in das Bio-Kürbiskernöl Fandler. Nussiger, kraftvoller Geschmack, 0,25 Liter – 9,99 Euro Hier erhältlich! http://www.fandler.at/de/oele-und-mehr/fandler-oele-bio/bio-kuerbiskernoel.html
Zum Schluss noch ein schmackhaftes Kürbisrezept:
Kürbisspalten mit pikantem Birnen-Relish
(für 4Personen)
Zutaten: 1 Hokkaido-Kürbis, 1 EL Koriandersamen, 4 EL Bio-Olivenöl, 1 unbehandelte Zitrone, 8 Knoblauchzehen, Salz und Pfeffer.
Für das Birnen-Relish: 3 reife Birnen, ½ Zitrone, 1 Chilischote, ca. 20 g Ingwer, 1 Bund frischer Koriander, Salz, Pfeffer und 1 EL Zucker.
1. Kürbis waschen, halbieren, Kerne entfernen und Hälften in 8 Spalten schneiden. Koriandersamen zerstoßen und mit Olivenöl, Zitronenschale und dem Saft einer Zitronenhälfte verrühren. Das Kürbis-Fruchtfleisch damit einpinseln. Spalten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Knoblauchzehen schälen, andrücken, auf jede Spalte eine Zehe geben. Spalten salzen, pfeffern und ca. 25 Minuten im vorgeheizten Ofen (180ºC) backen.
2. Birnen schälen, Fruchtfleisch würfeln und Zitronensaft zugeben. Chili waschen, halbieren, Stiel, Kerne und Innenwände entfernen und hacken. Ingwer schälen und reiben, Koriander waschen, etwas zum Garnieren beiseite stellen. Die restlichen Zweige hacken und mit Ingwer und Chili zu den Birnen geben. Relish mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
3. Wenn der Kürbis weich ist, Blech aus dem Ofen nehmen, Kürbis mit dem Birnenrelish servieren und mit Korianderblättchen garnieren. Knackige Kürbiskerne, Kakao aus fairem Handel und Milch von Tiroler Bio-Berg-Bauern verschmelzen hier zur Mitzi Blue mit steirischem Biss. Das Geheimnis dieser Komposition, dem noch ein Schuss Vanille beigefügt wurde, liegt im richtigen Rösten.
Nähere Info: http://www.zotter.at
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